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Die Rheinpfalz vom 19.09.2016

Die Rheinpfalz vom 12.09.2016

Die Rheinpfalz vom 26.07.2016

Die Rheinpfalz vom 29.09.2015
Die Rheinpfalz
Die Rheinpfalz
Die Rheinpfalz 25.05.2012
Die Rheinpfalz 22.05.2012
Die Rheinpfalz 09.05.2012
Die Rheinpfalz 10.04.2012
Die Rheinpfalz 30.03.2012
Die Rheinpfalz 30.03.2012
"Die Rheinpfalz", 13. März 2012
Die Rheinpfalz, 11.01.2012
Die Rheinpfalz, 10.01.2012
Rheinpfalz, 04.01.2012
Die Rheinpfalz, den 14.12.2011

Autohaus Falter spendet Defibrillatoren

Das Autohaus Falter spendete vor Weihnachten 2011 der Stadt Neustadt fünf Defibrillatoren und rüstete den eigenen Betrieb am Standort Neustadt für das Industriegebiet ebenfalls mit einem Gerät aus. In jedem Jahr hilft das Autohaus Falter der Region gezielt mit Geld- oder Sachspenden für soziale Zwecke. Die Geschäftsführer Jürgen Schollmeier und Holger Krimmel nahmen den Fall eines Mitarbeiters in einem benachbarten Neustadter Unternehmen zum Anlass, in die lebensrettenden Defibrillatoren zu investieren. Dort konnte der Mitarbeiter durch den beherzten Einsatz eines Ersthelfers gerettet werden, dem glücklicherweise ein Defibrillator zur Verfügung stand und diesen auch zu bedienen wusste.

„Die Bedienung des Gerätes ist sehr einfach“, betont Michael Römer. Er ist Geschäftsführer der Neustadter Firma Med Concept mit Sitz in Lachen-Speyerdorf und stellvertretender Vorsitz des Deutschen Roten Kreuzes in Neustadt. Med Concept vertreibt die Defibrillatoren und übernimmt die Schulung des Personals. Das wichtigste sei, so Römer, zu wissen, dass bei der Bedienung des Gerätes der Zustand des zu rettenden Menschen in keinem Fall verschlechtert werden könne. Das Gerät nimmt eigenständig eine Diagnose der Herztätigkeit vor, bevor ein Elektroschock überhaupt möglich sei. Schlägt das Herz regelmäßig und liegt offensichtlich ein anderer Grund für den Zustand des Patienten vor, so wird ein Auslösen unterbunden. Römer demonstrierte an einem Dummy den korrekten Gebrauch. Zunächst müsse durch eine manuelle Herz-Rhythmus-Massage der Zeitraum bis zum Eintreffen eines Defibrillators überbrückt werden. Es empfiehlt sich daher, Passanten oder Mitarbeiter um Mithilfe zu bitten, um den Defibrillator schnellstmöglich herbei zu holen. In der Zwischenzeit werden beide Hände auf das Brustbein des Bewusstlosen gelegt und in einem kurzen Abstand der Brustkorb fünf bis sechs Zentimeter in rhythmischen Stößen gepresst. Rund 30 Stöße und zwei bis drei Mund-zu-Mund Beatmungen reichen meist zur Überbrückung aus. Damit wird der Blutfluss, der durch den Herzstillstand unterbunden ist, provisorisch aufrecht erhalten. Doch nur der Elektroschock ist in der Lage, die eigene Herztätigkeit anzuregen. Beim Anschalten des Gerätes beginnt der Defibrillator zu sprechen. Mit genauen Anweisungen und Pausen zum Ausführen dieser wird der Helfer sicher geleitet. Nachdem das Gerät per Sensor die Herzfunktion ermittelt hat, gibt es die Option zum Elektroschock frei. Auch danach sollen Herz-Rhythmus-Massagen erfolgen. Dazu gibt der Defibrillator per Metronom den Takt vor.

Im Stadtgebiet Neustadt sind durch die Spende des Autohauses Falter nun 14 Defibrillatoren vorhanden. Die Standorte sind durch das internationale Zeichen des grünen Pfeils auf weißem Hintergrund gekennzeichnet. Der Beigeordnete Georg Krist dankte dem Unternehmen für die großzügige, sachgerichtete Spende. Neun Geräte der insgesamt 14 Geräte wurden durch private Spender finanziert. Zurzeit sind die Defibrillatoren an folgenden Standorten verfügbar: Sonnen-Apotheke, Goethestraße 7 Saalbau-Foyer, Bahnhofstraße 1 Engel-Apotheke, Landauer-Straße 1 Stern-Apotheke, Hauptstraße 82 Sonnen-Apotheke, Friedrichstraße 25 Bürgerbüro, Hindenburgstraße 9a in den Feuerwehren in Geinsheim, Hambach-Diedesfeld und Lachen-Speyerdorf Mercedes Autohaus Falter, Branchweilerhofstraße 121-123 Bäckerei Walter, Dudostraße 69 Meerspinnhalle, Krichplatz 7 Zahnarztpraxis Graeber, Mandelring 67 und demnächst im Weindorf Mußbach. Der Standort wird noch bestimmt.

Tassilo Willrich, erster Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes in Neustadt, dankte ebenfalls für die Spende, die das Netz der verfügbaren Geräte in Neustadt ein wenig zu verdichten helfe. Anders als in vielen ausländischen Städten seien die Defibrillatoren hier eher selten anzutreffen und leider nicht öffentlich zugänglich. „Wegen des herrschenden Vandalismus ist es nicht möglich, die Lebensretter für jeden frei zugänglich zu platzieren, wie es eigentlich sein müsste“, sagt er. Für ihn sei der Fall des Mannes, der gerettet werden konnte, im doppelten Sinn ein Volltreffer. Zum einen lebe der Mann und zum anderen habe seine Rettung so viel Aufmerksamkeit erzeugt, dass das Autohaus Falter auf die Idee dieser sinnvollen Spende gekommen sei und die Menschen als mögliche Helfer auf die rettende Maßnahme nochmals hingewiesen worden seien.

 

Quelle: Chile-das Magazin

Rheinpfalz, den 15.11.2011
Die Rheinpfalz, den 14.11.2011
Die Rheinpfalz, den 09. 09.2011
"Rheinpfalz", den 22.06.2011
"Rheinpfalz", den 12.05.2011
"Rheinpfalz", den 11.05.2011
"Rheinpfalz", den 10.05.2011

Kraniche und Buttons für Spenden

Heute, Donnerstag, 31. März 2011, startete am Globus-Markt in Ludwigshafen-Oggersheim eine Spendenaktion für Japan. Studenten des Ostasieninstituts der Fachhochschule Ludwigshafen vom Studiengang „International Business Management“ (East Asia) engagieren sich mit Unterstützung des DRK-Kreisverbandes Vorderpfalz für die Opfer in Japan.

Extra für die Aktion werden Buttons, als Zeichen der Verbundenheit, und japanische Origami-Kraniche, ein Symbol für Glück und Lang-lebigkeit, gebastelt und zugunsten der Japan-Hilfe verkauft. Rund 20 Studenten und zahlreiche Ehrenamtliche des Roten Kreuzen unterstützen die Hilfsaktion, die an drei Tagen und zwei Standorten stattfindet.

„Wir wollen uns hier für unsere Freunde in Japan einsetzen. Das Ostasieninstitut steht im ständigen Kontakt zu den fünf Partner-hochschulen in Japan“, erzählt Levent Arpaci, Student und Initiator der Hilfsaktion. „Das Katastrophengebiet erstreckt sich über 400 Kilometer. Von der Kultur her, wird in Japan nicht viel Gefühl offen gezeigt. Die Menschen lächeln immer, obwohl sie unbeschreibliche Sorgen und Nöte haben. Wir wollen die Spenden für die Kinder zusammen trommeln, von denen viele verwaist sind“, ergänzt Arpaci. Der 24-jährige Student aus Ludwigshafen lebte bereits drei Jahre lang in Japan, vom Schüleraustausch, über den Zivildienst bis zu einem Studiensemester.

Studienleiter, Professor Frank Rövekamp, der auch stellvertretender Geschäftsführer des Ostasieninstituts am Rheinufer ist, berichtet glücklich, dass die 15 Studierenden des Instituts, die sich für ein Studienjahr in Japan aufgehalten haben, unversehrt blieben und inzwischen wieder in Deutschland seien. „Ich freue mich ganz besonders, dass deutsche und japanische Studenten im Schulterschluss diese Spendenaktion gemeinsam durchführen. Das ist sehr authentisch. Da unsere Beziehungen sehr langfristig sind, ist es uns ein ganz besonderes Anliegen, einen Beitrag für Japan zu leisten. Mit großem Respekt sehen wir, wie die Japaner mit gegenseitiger Hilfsbereitschaft und Loyalität zueinander stehen und versuchen, das Beste aus dem Atomunfall zu machen“, sagt der Professor.

Auch Studenten aus Japan, die in Ludwigshafen studieren, beteiligen sich an der Hilfsaktion.

Die 20-jährige Yuka Satoh erzählt: „Meine Universität liegt an der Nordwestküste. Ich bin in meinem Herzen geteilt, da ich nicht bei meiner Familie und meinen Freunden in Japan, sondern hier in Sicherheit bin. Ich bitte um Spenden für unser Land, da es verheerende Schäden gibt und unzählige Kinder von ihren Eltern getrennt oder verwaist sind. Ich bin so dankbar, dass die Menschen sich hier für Japan einsetzen. Ich fühle mich so hilflos, da ich nicht vor Ort bin.“ „Ich unterstütze diese Aktion sehr gerne. Es geht ja um unser Land. Die Menschen hier sind sehr aufgeschlossen. Ich habe nicht mit so viel Hilfsbereitschaft gerechnet. Ich bin darüber sehr glücklich“, ergänzt Yusei Akahira.

Drei Katastrophen unglaublichen Ausmaßes hat Japan getroffen. Die Zahl der Toten und Vermissten durch das verheerende Erdbeben und den gewaltigen Tsunami liegt bei 28 000 Menschen, Hunderttausende wurden obdachlos. Ungeahnte Folgen birgt der Atomunfall. Der Nordosten Japans steht vor großen Herausforderungen. Das an-haltende Winterwetter macht den Menschen in dem Katastrophen-gebiet sehr zu schaffen. Das Japanische Rote Kreuz ist im Dauer-einsatz, um die Opfer vom 11. März 2011 umfassend zu betreuen. Benötigte Hilfsmittel sind Heizöl, Benzin, Unterkünfte, Kleidung und Medizin.

Die Spendenaktion wird vor der Rhein Galerie am Samstag, 2. April, von 11 bis 16 Uhr und am verkaufsoffenen Sonntag, 3. April, von 13 bis 18 Uhr fortgesetzt.

Falls sie die Aktion nicht persönlich besuchen können, bitten wir um Ihre Geldspende auf das

Spendenkonto: 41 41 41
bei der Bank für Sozialwirtschaft,
Bankleitzahl: 370 205 00
Stichwort: Ostasieninstitut



KOLLWITZ-GYMNASIUM
„Käthe“ hilft Japan

1715 Euro für die Erdbebenopfer in Japan sind am Käthe-Kollwitz-Gymnasium
gespendet worden. Die Schülerzeitung „Klartext“ hat diese Aktion
ins Leben gerufen; die Beteiligten sind mit der Resonanz sehr zufrieden:
„Bis auf eine Klasse haben sich alle Schülerinnen und Schüler sehr
viel Mühe gegeben.“ Die Klasse 5 c habe mit 170 Euro den höchsten Betrag
gespendet, auch Lehrer hätten mitgemacht. Als Spendenempfänger
wurde das Deutsche Rote Kreuz ausgesucht, mit dem die Schule ohnehin
in Kontakt steht und dessen internationale Sektion hilft, die Folgen von
Tsunami und Reaktorkatastrophe zu mindern. „So können wir sicher sein,
dass unser gesammeltes Geld sicher ankommen wird“, informieren die
von Lehrer Martin Thomas betreuten Schülerredakteure stolz. (pse)


"Die Rheinpfalz" vom 29.03.2011

"Rheinpfalz", den 15.03.2011
"Rheinpfalz", den 15.02.2011
"Die Rheinpfalz", den 05.02.2011
"Die Rheinpfalz", 20.01.2011
"Die Rheinpfalz", 13.01.2011
"Die Rheinpfalz", 13.01.2011
"Die Rheinpfalz, 11.01.2011