Mehr als 300 Termine
Typisierungsaktion vorerst beendet
Zwischen dem Auftakt am 8. Dezember bei einem turnusmäßigen Blutspendetermin
in Grünstadt und dem letzten von sieben Typisierungsaufrufen allein im Landkreis Bad Dürkheim vor acht Tagen in Hettenleidelheim lagen allein in Rheinland-Pfalz
mehr als 300 Termine, bei denen sich Menschen bis 55 Jahren „für Sabine
Röhl und andere“ zehn Milliliter Blut für eine Gewebeanalyse nehmen ließen.
Die meisten Freiwilligen fanden sich – den gestern von der Dürkheimer Kreisverwaltung genannten Zahlen zufolge – erwartungsgemäß im
eigenen Kreisgebiet (rund 1050), aber auch in den Nachbarregionen
waren Anteilnahme und Bereitschaft hoch: Im Kreis Südliche Weinstraße,
wo Sabine Röhls Amtskollegin und persönliche Freundin Theresia Riedmaier
an der Supermarkt-Kasse Geldspenden sammelte, zählte man weit
über 200 Typisierungen, in Neustadt bei drei Terminen gut 700. In Frankenthal
waren es knapp 60 Menschen, in Kirchheimbolanden über
50, in Hauenstein sogar knapp 80, die an der Aktion teilnehmen. Über
die Pfalz hinaus registrierte man unter anderem knapp 90 Blutentnahmen
in Röhls Heimatort Manderscheid in der Eifel sowie rund 160 im
polnischen Partnerlandkreis Kluczbork. „Was mich sehr gerührt hat“, bekannte
Sabine Röhl gestern, sei die Vielfalt der Aufrufe und Teilnahmen ganzer Vereine oder Gruppen gewesen: Faustballer, Frauengruppen, Feuerwehren, Firmen, Fraktionen oder auch Rotary-Clubs, die in Fußgängerzonen eigene Typisierungen per Mundabstrich aufzogen.
Abdruck "Die Rheinpfalz vom 05.02.2011

